Strahlenzug Mönchengladbach

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern

Strahlenzug wirbt für Klimacamp und Demo

E-Mail Drucken PDF

Der Strahlenzug InfostandAm vergangenen Samstag war das überparteiliche Bündnis Strahlenzug mit einem Infostand am Rheydter Markt, um für das "Klimacamp im Rheinischen Revier" zu werben, das vom 19. bis zum 29. August in Lützerath am Tagebau Garzweiler stattfindet. Im besonderen Focus stand die Demo mit anschließendem Straßenfest am Samstag, 20. August, denn dazu ist eine gemeinsame Anfahrt von Mönchengladbach aus mit dem Rad geplant.

 

Weiterlesen...
 

Kohle oder Zukunft? - Demo und Straßenfest am 20.08.16

E-Mail Drucken PDF

Im Rahmen des diesjährigen Klimacamps im Rheinischen Revier lädt das AntiAKW-Bündnis Strahlenzug Mönchengladbach alle MönchengladbacherInnen ein, gemeinsam an der Demo „Kohle oder Zukunft“ und dem sich anschließenden Straßenfest teilzunehmen. Näheres unter Demo/Straßenfest.

 

Wir haben bei Facebook eine entsprechende Veranstaltung mit 2 Treffpunkten angelegt, in der man sein Interesse oder seine Teilnahme für eine gemeinsame An- und Abreise mit dem Fahrrad oder per PKW eintragen kann, Details unter Gladbach fährt zum Klimacamp 2016.

Wer nicht bei Facebook ist, aber mit uns zusammen am 20.08.16 zur Demo fahren möchte, kann sich über das Kontaktformular bei uns melden.

 

Es gibt auch 2 Infostände, wo wir die BürgerInnen direkt auf die Veranstaltung ansprechen wollen. Darüber hinaus legen wir die Petition des länderübergreifenden AntiAKW-Bündnisses "Stop Tihange" - Sofortiges Abschalten von Tihange 2 und Doel 3 - zum Unterschreiben aus.

Wer Interesse hat, uns an den Infoständen zu besuchen, hier die Daten:

Samstag, 13.08.16: 10 - 14 h Marktplatz/Ecke Hauptstraße in Rheydt

Freitag,   19.08.16: 11 - 18 h Hindenburgstraße/Ecke Friedrichstraße in Mönchengladbach

Wir freuen uns auf Euch!

 

 

 

 

Online Petition gegen den Neustart von Tihange 2 und Doel 3

E-Mail Drucken PDF

Anti-AKW GegnerInnen haben via Change.org am 1. Mai eine Petition gegen den Neustart der Rissereaktoren vor unserer Haustür online gestellt, die ihr mit ein paar Mausklicks unterstützen könnt.

Der brandaktuelle Anlass:

Ende April tagte die Internat. Expertenkommission (IRB), die seitens der FANC einberufen wurde, um den Antrag von Electrabel auf Neustart im Juli zu bewerten. Schon beim letzten derartigen Vorgang hatte die IRB einen doppelt so hohen Sicherheitszuschlag für die Auswirkungen der "Defekte" gefordert, als vom Betreiber einkalkuliert wurde. Dennoch hatte die Aufsichtsbehörde (FANC) 2013 den Antrag auf Neustart durchgewunken. Einzige nennenswerte Auflage: Die Durchführung von Versuchen im Kernforschungszentrum Mol zur unbekannten Wechselwirkung zwischen Rissen und der Materialversprödung durch radioaktive Bestrahlung.

Die katastrophalen Ergebnisse dieser Untersuchungen führten im März 2014 zum außerplanmäßigen Abschalten der betroffenen Reaktoren. Um die Brisanz dieser neuen (und lange verheimlichten) Erkenntnisse auch für technische Laien zu erklären, haben wir unser Hintergrund-Info dazu erweitert (Link weiter unten).

Es steht Spitz auf Knopf, ob die FANC wieder den Wünschen des Betreibers oder jetzt den Warnungen renommierter Experten folgt.

Vielen Dank!

 

Einspruch gegen niederländisches Atommülllager bis 24.12.14 möglich

E-Mail Drucken PDF

Ganz nach dem Motto "Ende gut - alles gut!"...

Über die Möglichkeit eines Einspruchs gegen die geplante Erweiterung des niederländischen Atommülllagers in der Provinz Zeeland bei Borssele bis zum 05.11.14 erfuhr die Öffentlichkeit im eigenen Land sowie in angegrenzenden Ländern, darunter auch die Bundesrepublik Deutschland, so spät, dass kaum jemand reagieren konnte.

Durch eine fehlende Antragsunterlage, wie das AntiAKW-Bündnis AntiAKW-Aachen in Erfahrung brachte, muß das Genehmigungsverfahren für die Erweiterung des Atommülllagers wiederholt werden. Dadurch besteht für Privatpersonen, Kommunen sowie Umweltverbände u. a. die Möglichkeit, sich erneut gegen diesen Bau zu positionieren. Die Einspruchsfrist endet am 24.12.14.

Udo Buchholz, Sprecher des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), gab der Tageszeitung junge Welt ein ausführliches Interview zu diesem geplanten Erweiterungsbau, das in der Tagesausgabe am 03.11.14 erschien. Er weißt besonders darauf hin, dass das ganze Verfahren neu aufgerollt werden muß und sich das Land NRW, die Kommunen und auch Privatpersonen dagegen Einspruch einlegen sollten. Der ganze Zeitungsartikel ist hier nachzulesen. (Quelle: Printausgabe junge Welt 03.11.14)

Den von Martina Haase, AntiAKW-Aachen, vorbereiteten Vordruck für Einspruchssammlung per Unterschriftenliste gibt es hier zum Ausdrucken: Seite 1 und Seite 2. Wo die ausgefüllten Listen abgegeben werden können, steht unten auf Seite 2. Zusätzlich kann man per Email Einspruch einlegen. Der vorbereitete Einspruchstext, der weiter unten zum Kopieren bereit steht, kann unter Angabe des vollständigen Namens und der Adresse direkt an Covra - Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. - gemailt werden.

An dieser Stelle möchte sich der Strahlenzug bei Martina Haase bedanken für ihre gute Recherche und die vorbereitete Unterschriftenliste.

Da bleibt uns nur noch zu sagen: Verteilt diese gute Botschaft überall, sammelt Unterschriften, legt Einspruch per Mail ein und mobilisiert Eure lokalen Politiker, damit auch die Kommunen geschlossen "Nein" sagen.

Den Strahlenzug findet Ihr auch bei Facebook.


Hier auch der Einspruchstext zum Kopieren:

Keine Vergrößerung des Atommülllagers in Zeeland!

Die COVRA (Centrale Organisatie Voor Radioactief Afval) hat bei der niederländischen Regierung die Vergrö-ßerung des Atommüllagers „Habog“  bei Borssele in der Provinz Zeeland beantragt. Dort lagert u.a.  der hochradioaktive Abfall des AKWs  Borssele, des bisherigen Forschungsreaktors Pallas in Nordholland, der jetzt durch einen neuen (HFR) ersetzt werden wird. Die hochradioaktiven Abfälle dieses einzigen niederländischen Leistungsreaktors gehen zur Wiederaufbereitung durch Belgien und Frankreich nach La Hague und von dort nach den Niederlanden zurück. Diese Transporte gefährden alle Anwohner. Die Wiederaufbereitung in La Hague bedroht im Katastrophenfalle ganz Europa.  Die Ausdehnung der Betriebsgenehmigung des Reaktors Borssele (von 1973) um 20 Jahre verlängert, birgt auch alle diese Gefahren. Ein niederländisches sicheres Endlager ist ebenso unauffindbar wie ein deutsches, belgisches oder französisches! Der einzige Ausweg aus diesem Dilemma heißt für alle Länder die Beendigung der Atommüllproduktion,  für die Niederlande also die sofortige Stilllegung des AKW Borssele und der Urananreicherungsanlage in Almelo.
Ein Unfall im Atommülllager in Zeeland mit Freisetzung hochradioaktiver Stoffe würde auch die Bevölkerung der Nachbarländer betreffen. Deshalb fordern wir eine wesentlich frühere und umfassende Beteiligung der Bür-ger-/innen auch in ihren Nachbarländern in ihren jeweiligen Landessprachen entsprechend den Richtlinien der Aarhues und 'Espoo-Konvention, die in allen EU-Ländern als geltendes Gesetz anzusehen sind!

 

 

 

Forschungszentrum Jülich: Flüchtet Aufsichtsrat vor Castor-Protest?

E-Mail Drucken PDF

 

Jülich/Ahaus/Bonn, 18. November 2014

Pressemitteilung

Forschungszentrum Jülich: Flüchtet Aufsichtsrat vor Castor-Protest?

- Morgige (19. November) Castor-Aufsichtsratssitzung nach Bonn verlegt

Mahnwachen in Jülich und Bonn (Bundesforschungsministerium)

Die morgige Aufsichtsratssitzung des Jülicher Forschungszentrums wurde nach Informationen aus Anti-Atom-Kreisen kurzfristig für morgen (19. November) um 12.30 Uhr ins Bonner Bundesforschungsministerium verlegt. Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände rufen deshalb für den morgigen Mittwoch ab 9 Uhr zu Mahnwachen am Haupttor des Forschungszentrums Jülich, Wilhelm-Johnen-Straße, und am Hambacher Tor, zwischen den Ortschaften Stetternich und Hambach, auf. Um 10 Uhr laden die Anti-Atomkraft-Initiativen am Haupttor zu einer Pressekonferenz ein.

Ab 12 Uhr wird eine weitere Mahnwache vor dem Bundesforschungsministerium in Bonn in der Heinemannstraße stattfinden, um die Mitglieder des Jülicher Aufsichtsrats zu empfangen.

 

Kein Castor-Export in die USA !

Der Aufsichtsrat des Forschungszentrums Jülich wird über das schon am 11. November begonnene hochgefährliche „Kippen“ des AVR Leistungsreaktors sowie über den weiteren Verbleib der 152 Jülicher Castorbehälter in Jülich diskutieren. Die Eigentümer des Forschungszentrums, die Bundesregierung und die NRW-Landesregierung, wünschen bislang den illegalen Export der 300 000 hochradioaktiven Brennelementkugeln in die USA. Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände haben gegen diese unverantwortlichen Atommüllpläne bereits schärfsten Protest angekündigt.

Bisher hatte der Aufsichtsrat immer unter Ausschluss der Öffentlichkeit getagt. Man war unter sich. „Damit ist es jetzt vorbei. Wir wollen die Mitglieder des Aufsichtsrates mit unseren Forderungen konfrontieren und sie an ihre Verantwortung erinnern“, mahnt Claudia Baitinger vom BUND NRW. „Außerdem geht es gar nicht, dass in Berlin die sogenannte Endlagerkommission um Vertrauen wirbt, derweil im Lande Öffentlichkeitsbeteiligung bei heiklen Fragen des Atommülls und des Strahlenschutzes ausgeklammert wird.“

Flucht vor Öffentlichkeit ist keine Lösung!

„Über die Gründe für die Verlegung der Aufsichtsratssitzung kann man spekulieren“, so Marita Boslar von Attac Jülich. „Was hat er zu verbergen? Warum wird die Öffentlichkeit nicht informiert? Warum wollen das Forschungszentrum Jülich sowie die Bundes- und die NRW-Landesregierung die Verantwortung für den eigenen Atommüll in die USA abschieben?“

„Wenn so mit kritischer Öffentlichkeit verfahren wird, wie wird dann erst mit akuten atomaren Problemen umgegangen? Warum hat Ministerpräsidentin Kraft bei ihrem Besuch im Jülicher Forschungszentrum letzte Woche die brisante Atommüllproblematik nicht thematisiert. Und warum werden die gleichlautenden Exportpläne für die Ahauser Brennelementkugeln bislang völlig verschwiegen?“ fragt Peter Bastian vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Eine Delegation von Anti-Atom-AktivistInnen aus Jülich wird ab 12 Uhr ebenfalls in Bonn vor dem Bundesforschungsministerium anwesend sein. Um 13 Uhr laden Vertreter der Anti-Atom-Bewegung zu einer Pressekonferenz in Bonn (Heinemannstraße) ein.

 

Kontakt:

Marita Boslar, Attac Jülich, Tel. 0171-7642267, 02461-9367093 

Peter Bastian,
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Tel. 0157 86269233

Claudia Baitinger, BUND – NRW AK Atom, Tel. 02369 24296

 

 

 

 

SOKO-Atommüll: Die Tatorte liegen in der Nähe

E-Mail Drucken PDF

Auf Einladung des überparteilichen Bündnis Strahlenzug ermittelten am Samstag (25.10.) die „Kommissare“ Hubertus Zdebel (MdB DIE LINKE) und Peter Dickel (AG Schacht Konrad) am Rheydter Marktplatz. Unterstützung bekam die „SOKO-Atommüll“ nicht nur von menschlichen Schnüfflern, sondern auch durch „Castorfix“. Der bundesweit einmalige Atommüll-Spürhund nahm mehrere Marktstände unter die Lupe. Zwar konnten einige Mini-Castoren gefunden werden, doch diese entpuppten sich als mit Bonbons gefüllter Fehlalarm. Das ist aber kein Grund zur Entwarnung wie die SOKO in ihrem Abschlussprotokoll festhält: „Die Tatorte liegen näher als von den BürgerInnen erwartet.“

Nur eine kurze Radtour nach Süden entfernt liegt der havarierte Versuchsreaktor des Forschungszentrums Jülich mit seiner Altlast von 152 Castorbehältern mit hochradioaktiven Brennelementekugeln.

Ein wenig weiter Richtung Norden befinden sich das Zwischenlager Ahaus und die Urananreicherungsanlage Gronau. Dazu kommen zahlreiche Atomtransporte, die ohne Wissen der Öffentlichkeit durch NRW rollen. „Ohne Panik verbreiten zu wollen müssen wir feststellen, dass Mönchengladbach mitten drin liegt. Doch unsere Deutschlandkarte zeigt auch, es gibt kaum Orte ohne Atom-Tatorte im Umland. Aber nicht nur dieses Erbe wird uns noch lange nach dem Atomausstieg verfolgen, es wird auch weiterhin neuer Atommüll dazukommen. Dies liegt an der unbefristeten Genehmigung, weiter Brennstoff für Atomkraftwerke in aller Welt zu produzieren“, wie aus dem Abschlussprotokoll der Ermittler hervorgeht.

Ähnliche Aktionen fanden in den letzten Wochen bundesweit statt. Die Forderungen der Kampagne lauten:
den gesamten Atommüll und die Zwischenlagerung in ein umfassendes Konzept für den Umgang mit dem Atommüll einzubeziehen, das dem Schutz vor radioaktiver Strahlung höchste Priorität gibt,
den Export abgebrannter Brennelemente aus den Kugelhaufen-Reaktoren in Jülich und Hamm-Uentrop zu verbieten,
und die Verursacher nicht aus der Haftung für die Ewigkeitslasten des Atommülls zu entlassen.
Atommüllproduktion stoppen!

Wer nicht am Samstag die Chance hatte, diese Forderungen zu unterschreiben, kann dies noch online unter der Adresse http://atommuell-alarm.info/aufruf/ nachholen.

Fotos zur Aktion gibt es hier: Galerie I und Galerie II

 

Den Strahlenzug findet Ihr auch bei Facebook.

 

 

Mönchengladbach im Visier der Atommüll-Sonderkommission

E-Mail Drucken PDF

In Deutschland wird Atommüll unter fragwürdigen Bedingungen transportiert und gelagert. Jeden Tag können einem in Deutschland Atomtransporte begegnen, doch nur über wenige wird berichtet. Vom Atomausstieg nicht betroffen, produziert die Uranfabrik in Gronau mit einer unbefristeten Genehmigung weiter Brennstoff für Atomkraftwerke in aller Welt. Die Folge: Immer größere Mengen Atommüll lagern in Gronau, teilweise sogar unter freiem Himmel. Bundes- und Landesregierung in NRW wollen den strahlenden Müll in 152 Castorbehälter mit hochradioaktiven Brennelementen aus dem Atomreaktor AVR in die USA verfrachten. Wie Gutachten von Greenpeace und dem BUND NRW zeigen, wäre das rechtswidrig. Mit einer Bundes-Stiftung (Bad-Bank) planen die Atomkonzerne überdies sich aus der Verantwortung für die wachsenden Kosten bei der Stilllegung von AKWs und der Atommülllagerung zu stehlen. Nach einer Einmalzahlung von 36 Mrd. Euro durch die Konzerne, sollen dann die SteuerzahlerInnen die Zeche zahlen. Das muss verhindert werden.

Deswegen hat das überparteiliche Bündnis Strahlenzug die Kampagne „Atommüll-Alarm: TATORTE in NRW“ nach Mönchengladbach eingeladen. In einer Mischung aus Infostand und Diskussionsveranstaltung werden die Passanten direkt in die Ermittlungen der beiden „Kommissare“ Peter Dickel (AG Schacht Konrad) und Hubertus Zdebel (MdB Linksfraktion) einbezogen.

Die „SOKO Atommüll“ baut ihre mobile Wache am Samstag den 25.10. von 10:30 bis 14:00 Uhr auf der Hauptstraße / Ecke Brucknerallee auf, also direkt am Rheydter Wochenmarkt. BürgerInnen und Presse sind herzlich eingeladen, sich das Schauspiel anzusehen, mitzudiskutieren oder gar in die Ermittlungen einzusteigen.

 

"Tatort - Atommüll-Alarm" in Deutschland

E-Mail Drucken PDF

"Tatort Atommüll-Alarm" verspricht heißen Herbst

13.09. - 31.10.14

"Atommüll-Alarm - Tatort(e) Deutschland"  Kampagne der AG Schacht Konrad mit 4-seitiger Atommüll-Zeitung und Terminen

21.09.14

Sonntagsspaziergänge in Jülich und Ahaus zeitgleich um 14 Uhr AntiAKW-Bündnisse laufen sich warm

23.09.14

Jülich: Im Rahmen von Tom Clements Besuch (aus USA von srswatch) möchte ich Euch auch zur Podiumsdiskussion am 23.09.14 um 18.30 h, Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Düsseldorfer Str. 30 in Jülich herzlich einladen. Es wird natürlich über den eventuellen Export der Jülich-Castoren nach USA gehen. Auch hier wäre es günstig, wenn sich Fahrgemeinschaften finden. Näheres zur Veranstaltung (Plakat) findet Ihr unter AntiAKW-Podiumsdiskussion 23.09. Jülich. Gerne kann das Plakat ausgedruckt und aufgehangen werden.

25.10.14

Mönchengladbach: Die "Soko Atommüll" mit ihrem Spurensicherungs-Team wird eigens am Samstag, 25.10.14, in unsere Stadt kommen, um nach Indizien und Spuren für eventuell bereits laufende Castor-Transporte vom Forschungszentrum Jülich Richtung USA zu suchen.

 

Bei ausgestrahlt.de kann man unter dem nachfolgenden Link online unterzeichnen, dass man gegen die Castor-Transporte in die USA ist. Keine Castor-Transporte in die USA!

Den Strahlenzug findet Ihr auch bei Facebook.

 


 

 

 

Sonntagsspaziergang am Forschungszentrum Jülich - AntiAKW-Bündnisse laufen sich warm

E-Mail Drucken PDF

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Parkplatz am Forschungszentrum Jülich

Nach Bekanntwerden des Räumungsauftrages für die 152 Castoren aus dem Forschungszentrum Jülich (FZJ) kündigten die bundesweiten AntiAKW-Bündnisse und Umweltverbände bereits massive Proteste an. Wie man unterschiedlichen Medien immer wieder entnehmen kann, ist ein Export nach Savannah River Side, Californien, USA, im Gespräch. Das gleiche soll für die 305 Castor-Behälter aus dem Betrieb des AKW THTR Hamm-Uentrop, die sich zur Zeit im Zwischenlager Ahaus befinden, gelten. Die AntiAKWlerInnen sind sich einig, es wird mit ihnen KEINE Castor-Exporte in die USA geben! Am Standort Jülich gibt es ein weiteres, hochbrisantes Thema, das sogenannte "Kippen" des vor Jahren havarierten und hochgradig verstrahlten Reaktors. Dieser soll bewegt und in die für ihn nicht geeignete Lagerhalle gebracht werden. Das ist unverantwortlich, und die AntiAKW-Gruppen und Umweltverbände sprechen sich geschlossen dagegen aus.

Einen weiteren Punkt gibt es zu bedenken, der deutsche Atommüll ist in den USA nicht erwünscht. Dort gibt es ebenfalls eine starke AntiAKW-Bewegung, "Savannah River Site Watch", mit der die deutschen AtomkraftgegnerInnen intensiv zusammenarbeiten, näheres unter srswatch. Wir freuen uns, dass Tom Clements von srswatch beim Sonntagsspaziergang in Jülich dabei sein wird.

Am Sonntag, 21.09.14, gibt es zeitgleich um 14 Uhr einen Sonntagsspaziergang am Forschungszentrum Jülich und am Zwischenlager Ahaus.

Programm des Jülicher Sonntagsspaziergangs:
14 Uhr: Demonstrationsstart am Rurtalbahnhaltepunkt "Forschungszentrum" (Wilhelm-Johnen-Straße in Jülich)
15 Uhr: Redebeiträge von Tom Clements (srswatch), Dr. Rainer Mohrmann und einem Westcastor-Vertreter am Tor des Forschungszentrums Jülich
Neben einem kleinen kulturellen Programm mit Livemusik und einer Luftballon-Aktion von ausgestrahlt sorgt die VolXküche Nordeifel für das leibliche Wohl.

Alle BürgerInnen aus Mönchengladbach und Umgebung sind herzlich eingeladen, mit uns zusammen nach Jülich zu fahren und teilzunehmen. Wegen der schlechten Verkehrsverbindung wollen wir Fahrgemeinschaften bilden. Wer Interesse hat, kann sich über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung setzen.

Bei ausgestrahlt.de kann man unter dem nachfolgenden Link online unterzeichnen, dass man gegen die Castor-Transporte in die USA ist. Keine Castor-Transporte in die USA!

Den Strahlenzug findet Ihr auch bei Facebook.

 


 

 

 

Massive Proteste im Falle von Jülicher Castor-Transporten angekündigt!

E-Mail Drucken PDF

Wie bereits in unserem Beitrag  Forschungszentrum Jülich: Weg mit den 152 Castoren !?! mitgeteilt gibt es für das Forschungszentrum Jülich die Anordnung zur Räumung der Castoren. Das rief bundesweit viele Umwelt- und AntiAKW-Gruppen auf den Plan, die sich daraufhin in Düsseldorf trafen, um eine gemeinsame Protestlinie festzulegen. Weitere AntiAKW-Bündnisse, die unsere Marschroute mittragen wollen, können sich noch in die Liste eintragen lassen. Kontakt über Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen: Emailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Die nachfolgende Pressemitteilung, die jede AntiAKW-Gruppe auch auf Ihre Homepage setzen oder lokal veröffentlichen kann, ging heute bundesweit an alle großen Medien

Massive Proteste im Falle von Jülicher Castor-Transporten angekündigt!

Umwelt- und Anti-Atom-Organisationen aus dem gesamten Bundesgebiet kündigen für den Fall von Castortransporten vom AVR-Zwischenlager aus Jülich massive Proteste entlang der gesamten Strecke an.

In Jülich lagern 152 Castoren mit hochradioaktivem Müll aus Brennelementen. Offensichtlich ist das Forschungszentrum Jülich (FZJ) bisher weder in der Lage, eine rechtssichere Genehmigung für das Zwischenlager noch eine Transportgenehmigung für die Castoren zu erwirken. Ob dieser Zustand durch das FZJ bewusst herbeigeführt wurde oder auf Inkompetenz zurückzuführen ist, kann nur vermutet werden.

Aktuell versucht das FZJ in Zusammenarbeit mit dem Land und dem Bund, den Atommüll zur Wiederaufarbeitung in die USA zu verschieben. Juristisch ist ein Export von Atommüll aber nur für Forschungsreaktoren zulässig. Der AVR ist jedoch ein Versuchsreaktor zur kommerziellen Stromerzeugung (1967 – 1988). Somit ist der Export illegal. Um das geltende Atomgesetz zu umgehen, soll nun die dreiste Umdeklaration des AVR (Arbeitsgemeinschaft VersuchsReaktor) in einen Forschungsreaktor erfolgen. Gleiches gilt für die 305 Castoren aus dem stillgelegten Kugelhaufenreaktor Hamm-Uentrop, die derzeit in Ahaus lagern. Diese sollen laut öffentlicher Bekanntmachung des US-Energieministeriums gleich mit in die USA geschickt werden – auch dies ist illegal!

Scheitern die USA-Pläne, droht weiterhin eine Verschiebung der „Westcastoren“ in das Zwischenlager Ahaus. Schon 2013 mussten diese Pläne aufgrund von Protesten aufgegeben werden. Die Lagerhalle in Ahaus ist nicht wesentlich sicherer als die in Jülich, hat nur eine längere Genehmigung bis 2036. Der Müll muss zu einem späteren Zeitpunkt für eine Endlagerung konditioniert werden, dies ist in Ahaus nicht möglich, wohl aber in Jülich. Grundlage jeder Planung muss die Vermeidung von Atomtransporten sein und damit eine unnötige Gefährdung der Bevölkerung.

Das Motto „Nichts rein! Nichts raus!“ ist Konsens bei den Unterzeichnern. Jeglicher Atommüll-Transport wird grundsätzlich abgelehnt, solange kein bundesweites Atommülllager existiert. Stattdessen wird der Verbleib des Atommülls in einem erdbebensicheren und zugelassenen Zwischenlager am Standort Jülich gefordert.

Bei einem bundesweiten Treffen der Anti-Atom- und Umwelt-Organisationen wurde beschlossen, im Falle der Castortransporte den gesamten bundesdeutschen AKW-Widerstand auf die Transportstrecken zu verlagern. Schwerpunkte werden dabei Jülich und das Ziel Ahaus (bzw. Nordenham beim USA-Export) sein. Aber auch auf den möglichen Transportrouten werden lokale Initiativen die gesamte Bandbreite des Widerstandes auf die Straße bringen – nach dem Vorbild der erfolgreichen Aktionen in Gorleben.

Der gescheiterte hochkontaminierte AVR-Behälter soll in Kürze um 90 Grad gekippt und anschließend um ca. 200 Meter in ein eher behelfsmäßiges Zwischenlager verschoben werden. Alternativen zu diesem weltweit einmaligen und hochgefährlichen Vorhaben wurden nicht ausreichend untersucht! Auch auf Grund des neuen Erdbebengutachtens ist eine Verschiebung des Reaktors abzulehnen. Warum der verseuchte Reaktor in Jülich bleiben soll, die Castoren wegen angeblicher Erdbebengefahr aber unbedingt weg müssen, bleibt schleierhaft.


Unterzeichner (alphabetisch):

Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie www.anti-akw-ac.de

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen www.keincastornachahaus.de

Aktionsbündnis Stop Westcastor www.westcastor.de

Anti Atom Berlin www.antiatomberlin.de

AntiAtomBonn www.antiatombonn.de

Anti-Atom-Bündnis Niederrhein www.antiatom-buendnis-niederrhein.de

Anti-Atom-Gruppe Osnabrück www.antiatomgruppe-osnabrueck.de

Anti_Atom_Plenum Köln www.antiatomkoeln.de

Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad www.ag-schacht-konrad.de

Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau www.aku-gronau.de

Atomfree Japan e.V. www.atomfreejapan.org

Atomkraftfreie Welt - Sayonara Genpatsu Düsseldorf e.V. www.sayonara-genpatsu.de

Attac Inde-Rur www.attac-netzwerk.de/inde-rur/

Attac-Mönchengladbach www.attac-netzwerk.de/Moenchengladbach

BUND für Umwelt und Naturschutz Landesverband NRW e.V. www.bund-nrw.de

Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) www.bbu-online.de

Bündnis Strahlenzug Mönchengladbach www.strahlenzug.de

Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ www.bi-ahaus.de

Bürgerinitiative Umweltschutz Hamm www.reaktorpleite.de

Cattenom Non Merci e.V. www.cattenom-non-merci.de

“freischaffende AtomkraftgegnerInnen Moers”

Länderübergreifendes Bündnis "Stop Tihange" www.stop-tihange.org

Laka, dokumentations und untersuchungszebntrum Atomkraft, amsterdam www.laka.org

Leute vom „widerStandsNest Metzingen“ www.netzwerk-antiatom.de/l/widerstands-nest

Natur- und Umweltschutzverein Gronau (NUG) http://de.indymedia.org/2013/10/349101.shtml

Redaktion der „anti atom aktuell“ www.anti-atom-aktuell.de

SofA Münster (Sofortiger Atomausstieg) www.sofa-ms.de

Transition Town Initiative Mönchengladbach http://www.transition-mg.de.vu/

umweltFAIRaendern.de www.umweltfairaendern.de

Wegberger Montagsspaziergänger gegen Atomkraft

Unterstützung aus den USA:

Savannah River Site Watch, Columbia, South Carolina (USA) www.srswatch.org Kontakt: Tom Clements Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Pressekontakt:
Siegfried Faust Mobil: 0157-75075598 (Stop Westcastor/Jülich)
Willi Hesters Mobil: 0151-15715780 (Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen) - See more at: http://umweltfairaendern.de/2014/07/querstellen-gegen-castoren-aus-juelich-initiativen-kuendigen-massive-proteste-an/#sthash.y3UpEcRT.dpuf
Pressekontakt:
Siegfried Faust Mobil: 0157-75075598 (Stop Westcastor/Jülich)
Willi Hesters Mobil: 0151-15715780 (Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen) - See more at: http://umweltfairaendern.de/2014/07/querstellen-gegen-castoren-aus-juelich-initiativen-kuendigen-massive-proteste-an/#sthash.y3UpEcRT.dpuf

Pressekontakt:
Siegfried Faust Mobil: 0157-75075598 (Stop Westcastor/Jülich)
Willi Hesters Mobil: 0151-15715780 (Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen) - See more at: http://umweltfairaendern.de/2014/07/querstellen-gegen-castoren-aus-juelich-initiativen-kuendigen-massive-proteste-an/#sthash.y3UpEcRT.dpuf

 

 

Den Strahlenzug findet Ihr auch bei Facebook.

 

 

 


Kein Geld für Atom - Stoppt Brüssel!

Aufruf unterstützen: Kein Geld für Atom - Stoppt Brüssel! Nein zu skandalösen Subventionen für AKW in HinkleyPoint

 

 

 

 

Atomausstieg selber machen - Stromanbieter wechseln

Jeder kann durch den Wechsel zu einem Ökostromanbieter seinen eigenen Beitrag zum Atomausstieg und zur Energiewende leisten. Eine weitere gute Nachricht ist, dass reiner Ökostrom garnicht teuer ist. Hier gehts zum Stromanbieterwechsel.

 

 

Mönchengladbach aktiv, kreativ und überparteilich

Attac Mönchengladbach