Strahlenzug Mönchengladbach

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Aktion

26 Jahre Tschernobyl: Zwischen Gedenken und Groteske

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Atommüll VerfüllungAm Donnerstag (26.4.) bot sich den Bürger/innen auf dem Marienplatz ein ungewohntes Bild. Was aus der Ferne wie ein lustiges, aber reichlich verspätetes Treffen eines gelb-schwarzen Karnevals- Vereins wirkte, entpuppte sich bei näherer Betrachtung als eine ernste und informative Aktion des Anti-AKW-Bündnisses Strahlenzug. Anlass war der 26. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl.

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AntiAKW Flashmob in Rheydt

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Die auf dem Boden liegenden MenschenEin Bericht von Torben Schultz, dieser muss nicht der Meinung der Teilnehmenden entsprechen:

Im Rahmen der Proteste gegen den derzeit noch laufenden Castor Transport nach Lubmin wurde unter anderem zu Bundesweiten FlashMob Aktionen aufgerufen, dies finden sie z.B. hier bei Facebook.

Auch in Mönchengladbach haben sich die BürgerInnen von dem Wetter nicht abschrecken lassen, etwa 15 Leute fielen um 18:30 Uhr vor dem Rheydter Bahnof um und blieben zwei Minuten liegen. Dabei hatten sie Radio-Aktiv Logos auf ihre Kleidung geheftet oder sich mit Atomkraft Nein Danke Fahnen bedeckt. Zu den Protestierenden gesellten sich auch Frau Brita May (Fraktion die Grünen) und Bernhard Clasen (Ratsherr DIE LINKE).

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26 Jahre nach Tschernobyl … wieder ein Jahr verloren

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26 Jahre nach Tschernobyl …
… wieder ein Jahr verloren

Zum 26. Mal jährt sich am kommenden Donnerstag (26.04.2012) die Katastrophe von Tschernobyl. Und wieder wird deutlich: aus der Botschaft von Tschernobyl haben „unsere“ Entscheidungsträger in der Politik (fast) nichts gelernt. 2011 wurde dem Kalender der Atomunfälle ein weiteres Ereignis hinzugefügt: Fukushima.

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Das war nur das Training!

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Atomstadt StuttgartAm Samstag dem 26.02.2011 gingen fast 150 Bürger/innen aus Mönchengladbach und dem Umland auf die Straße, um gegen die Laufzeitverlängerungen deutscher Atomkraftwerke zu demonstrieren. Dabei warben sie auch für die Menschenkette am 12.03.2011 die vom AKW in Neckarwestheim bis nach Stuttgart gehen wird.
Aufgrund des unerwarteten großen Zuspruch zu dieser Aktion sieht sich das Bündnis Strahlenzug veranlasst klar zu stellen: „Dies war nur das Training!“

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Ostermarsch 2012

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Teile des Strahlenzug in ihren Castor KostümenDer Strahlenzug Mönchengladbach beteiligte sich an einer Aktion in Jülich unter dem Motto: „Nie wieder Krieg – Nie wieder Atomkraft“.

Im Rahmen der deutschlandweiten Ostermärsche 2012 hat auch der Strahlenzug Mönchengladbach gegen Krieg, Gewalt, Atomkraft und weitere Westcastor-Transporte demonstriert.
Das Forschungszentrum Jülich (früher Kernforschungszentrum) war nicht von ungefähr Ziel unseres Protestes.
Von 1962 bis zum 2. Mai 2006 wurde hier der Forschungsreaktor Jülich 2 (FRJ-2) betrieben, der bis heute nicht zurückgebaut werden konnte, weil infolge einer Beinah-Katastrophe am 13. Mai 1978 kontaminiertes Wasser in das Erdreich und die Rur gelangte und dieses hochgradig radioaktiv verseuchte.
An seinen ehemaligen „Kollegen“ Merlin erinnert nur noch eine grüne Wiese. In deren Mitte eine Eiche symbolisch an den Reaktor erinnert.
2285 Brennelemente-Kugeln sorgten 2011 für Schlagzeilen, weil sie „verschwunden“ waren, später aber wieder „gefunden“ wurden.
Diese Kugeln sollten zu den Castor-Transporten in das Zwischenlager nach Ahaus gehören und somit an Mönchengladbach vorbei, die nun erst im Oktober 2012 stattfinden, weil die Aufbewahrungsgenehmigung der Westcastoren bis voraussichtlich 2016 verlängert werden soll, was bis vor kurzem für Umweltminister Röttgen noch ein Problem war.

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Stuttgart liegt am Niederrhein, Neckarwestheim auch!

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Am 26.2. holen Bürger/innen aus Mönchengladbach und Umgebung ein wenig Süddeutschland nach Mönchengladbach. Mit einer Menschenkette zwischen einer Atomkraftwerk Attrappe und einem Ortsschild von Stuttgart mobilisieren sie für die über 40 Kilometer lange Menschenkette zwischen dem AKW Neckarwestheim und Stuttgart am 12.3. Doch ihr Protest gegen die Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke hat durchaus einen lokalen Bezug: Noch in diesem Jahr könnten die ersten Castortransporte vom Forschungszentrum Jülich (FZJ) in das Zwischenlager Ahaus rollen und damit mitten durch die Region.

 

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Ostermarsch in der Region, für die Region!

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Am Ostermontag (9.4.) wird es in Jülich einen Ostermarsch unter dem Motto „Nie wieder Krieg – Nie wieder Atomkraft!“ geben. Das Anti-AKW Bündnis Strahlenzug Mönchengladbach wird sich anschließen. Dazu erklärt das Bündnis:

Natürlich werden wir nach Jülich fahren! Dort liegt der radioaktive Müll, der quer durch NRW, auch an Mönchengladbach vorbei, nach Ahaus gefahren werden soll. Nur weil kurz nach der Auflösung des Landtags Herr Röttgen die Genehmigung für die Lagerung am Forschungszentrum verlängert hat, sind die Transporte ja noch nicht vom Tisch. Die Transporte werden rollen, eben nur nicht während des Wahlkampfs. Und die Transporte bleiben ein unnötiges Risiko. Die sogenannten Zwischenlager sind in keiner Weise sicherer als die Hallen direkt vor Ort. Ehe es kein geeignetes Endlager gibt, muss auf alle Castor-Transporte verzichtet werden!

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Sommerlaune: Mal richtig Abschalten

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Am 21.8. werden in vielen Deutschen Städten Bürgerinnen und Bürger den Sommer nutzen und 'mal richtig Abschalten'. Sie werden es sich auf Handtüchern, in Liegestühlen und unter Sonnenschirmen auf öffentlichen Plätzen bequem machen - so auch in Mönchengladbach. Doch was nach einer spaßigen Aktion klingt hat einen ernsten Hintergrund, die Politikerinnen und Politiker sollen Aufgefordert werden es gleich zu tun und die 'Atomkraft richtig abzuschalten'.

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Fukushima – ein Jahr danach

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Strahlenzug auf der Mahnwache in AachenDiesmal gingen die Mitglieder des Strahlenzuges getrennte Wege, um sich an der Mahnwache zum ersten Fukushima-Jahrestag in Aachen und der Demonstration in Gronau beteiligen zu können.

Die Demonstration in Aachen fand am Elisenbrunnen statt.
Mit einer Mahnwache wurde der Opfer der Katastrophe gedacht. Neben einer Schweigeminute und interessanten Vorträgen wurde lautstark das schnelle Abschalten aller Atomkraftwerke in Deutschland gefordert.

 

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Mönchengladbach hat mal richtig abgeschaltet!

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Schilder HochhaltenMönchengladbach hat mal richtig abgeschaltet!
Jetzt ist Herr Dr. Krings an der Reihe

Am Samstag, den 21.08.2010 haben in Mönchengladbach zwischen 70 und 80 Bürger/innen mal richtig abgeschaltet. Mit Liegestühlen, Decken, Luftmatratzen und Sonnenschirmen haben sie es sich auf dem Platz vorm alten Stadttheater an der Hindenburgstraße von 11:30 bis 12:30 Uhr bequem gemacht um gegen eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke zu protestieren.

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